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Ganz Waldkirch profitierte im 19. Jahrhundert vom Unternehmergeist des Ignaz Bruder, seiner revolutionär gestimmten Söhne, aber auch von den Firmen Ruth & Sohn und Gebrüder Weber.

 

Es ist überraschend, dass die Waldkircher Orgelbaufirmen zu einer Zeit, als das Nationale hochgehalten wurde, den Weltmarkt im Visier hatten. Es gelang ihnen auch tatsächlich, ihn mit ihren mechanischen Musikwerken zu erobern. „Made in Waldkirch“ wurde zu einem Gütezeichen und damit attraktiv für zwei große Pariser Orgelbaufirmen, die ihre Filialen in Waldkirch eröffneten und modernste Technik in der Schwarzwaldstadt einführten. So hat schon damals das Zusammenspiel aller im Orgelbau Tätigen vieles auch für die Stadt bewirkt.

 

Das Elztalmuseum, heute das angesehene Flaggschiff der Stadt und der Waldkircher Orgelwelt, das 1984 eröffnet worden war, war zunächst der einzige Ort, an dem dieser stadtgeschichtliche Aspekt gepflegt und den Besuchern vermittelt wurde.

 

Das internationale Waldkircher Orgelfest, heute wie das Museum ein erfolgreiches Zugpferd der Stadt, war das 2. Standbein, um diese Waldkircher Geschichte in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Waldkircher Orgelfreunde und die Waldkircher Orgelstiftung unterstützen heute ebenfalls die Bemühungen der Stadt. Fünf Orgelbauwerkstätten pflegen mit wachsendem Erfolg die Tradition des alten Handwerks.

 

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